Avatar I

Wann:

30.4.2009, Eröffnungseinlage 10:30 Uhr, Auftrittsbegin um 16:00 Uhr, im Saal

Wo:

Fürstenfeldbruck

Cast:

Aang - mucca~muh!
Katara - Anjah
Sokka - Steinschn
Toph - Nuri
Zuko - Yaden
Onkel Iroh - K
Irohs Feuer - Störvieh
Zukos Feuer - Ari
Wasser - Kathy
Luft - Jennzy
Erde - Sunny

Crew:

Licht - Kev, Sequojah
Ton - Tomi

 
 

AniMuc 2011

Leuchten oder nicht leuchten das ist hier die Frage!

Dieses mal gings zur Abwechslung zu einer entspannten Uhrzeit in Richtung Animuc nach München. Wir trafen uns 12 Uhr gemütlich am Berliner Hauptbahnhof, aber wie es nun einmal so ist wenn man mit der Deutschen Bahn fährt, hält die Gemütlichkeit net lange an. Denn wie unser Reise-Master Störvieh aus den undeutlichen Ansagen auf dem Bahnsteig entnahm, wurden irgendwelche Wagen ausgetauscht, oder umpositioniert, jedenfalls mussten wir uns woanders hin begeben. Also einmal längs über den Bahnsteig mit unserem ganzen Krempel und die Leute beiseite schupsen bis wir ungefähr richtig standen. Und hey unser Wagen hielt genau vor uns. Genial. Also mit Sack und Pack in den Zug, die Plätze waren schnell gefunden und kaum das wir saßen, begannen die Ersten schon damit ihr Näh- und Bastel- Zeug aus zu packen. Denn wie immer war noch einiges für den Auftritt zu machen. Doch die, die nichts zu tun hatten (so was soll es ja auch geben) bekamen den netten Auftrag unser Stück zu Kürzen, da es leider doch etwas länger wurde, als ursprünglich geplant (und somit auch dem Veranstallter mitgeteilt). Und da nach uns ein Ehrengast auf die Bühne gehen sollte, war da nichts mit überziehen, selbst wenn es nur diese winzigen 10 Minuten gewesen wären. Also ran an den Text.

Mit 25 Minuten Verspätung kamen wir in München an. Cool unser Hostel ist gleich am Bahnhof. Wir holten uns am Empfang die Zimmerkarten ab, für die aber einige von uns ihren Personalausweis/Führerschein abgeben mussten, was noch zu einem kleinen Drama führt sollte, aber dazu später mehr. Endlich im Zimmer – die sind auch recht gemütlich – häuslich einrichten und Kriegsrat halten. Die Textkürzung musste jetzt natürlich noch ausgewertet und abgestimmt werden.

Conventionfoto

Nach einer Menge diskutieren war der Text leider nur unwesentlich gekürzt. Aber besser als gar nichts. Leicht panisch, dass wir die Änderung bis zum nächsten Tag nicht mehr rein kriegen, gingen wir dann schlafen.

Die Stressaktion beginnt: 6 Uhr aufstehen, spontan Duschplan gemacht (denn 6 Leute und nur eine Dusche, aber es geht alles), angezogen, Sachen geschnappt und runter zum Frühstück, in den Mund gestopft was geht und nebenbei Brötchen für den Tag geschmiert, ab zum Bahnhof, Fahrkarten kaufen, Kaffee kaufen (ohne geht einfach nicht) und ab in den Zug Richtung Animuc. Die gefühlten 12 Km vom Bahnhof bis zur Con hinter uns gebracht und gleich zur Probe. Probe vorbei und gleich Platz organisiert für unsere Schminkaktion. Wir hatten jetzt eine gute Stunde Zeit bis zur Eröffnung, also können wir schon mal unserem Frischling Steinschn die Perücken-Glatzen-Kombie auf den Kopf setzten. Drei Leute stehen am Ende um ihn herum und drücken, kleben und ziehen damit alles da sitzt wo es hin gehört.

Wie die Eröffnung ist jetzt schon? Ok, Steinschn halten und nicht bewegen. Wir springen auf die Bühne ziehen unser Ding durch und schnelle wieder runter. Danny braucht „nur“ noch Farbe und ansonsten ist er schon fertig. *hust*
Wir haben wirklich bis zu dem Zeitpunkt bis wir auf der Bühne standen geschminkt, frisiert und gepudert. Und in der ganzen Zeit in dem das alles lief wurde unser lieber Avatar muh! verkabelt und verklebt, um am Ende festzustellen, dass es plötzlich nicht mehr funktioniert. Am Schluss wurde alles wieder abgemacht und der Pfeil hektisch aufgemalt. Schade, so ein leuchtender Avatar wäre schon verdammt cool gewesen.

Ein guter Grund für euch unser Stück immer wieder an zu sehen, um mit zu erleben ob er jemals leuchtet. ;)

Pleiten, Pech und Pannen. So könnte auch das Motto für diesen etwas anderen Auftritt lauten. Es fing mit dem Pfeil an, ging weiter mit Texthängern wie wir sie vor Jahren das letzte mal hatten und es wurde irgendwie nicht besser. Ca. 2 Stunden später war der Auftritt endlich vorbei. Wir wollten nur noch runter von der Bühne. Hinter der Bühne aufräumen und raus an die frische Luft. Schnell noch ein paar Fotos machen und ein wenig von A nach B laufen. Es hat uns dann doch aufgebaut das Einige zu uns ankamen und meinten, dass ihnen unser Auftritt gefallen hat. Vielen Dank dafür noch einmal.

Total erschöpft machten wir uns dann auf den Weg zurück ins Hostel. Einige sind dann noch etwas Essen gegangen, andere waren zu k. o. und haben sich so schnell wie möglich schlafen gelegt.

Den nächsten Tag sind wir dann ganz ruhig angegangen. Gemütliches Frühstücken und ganz in Ruhe den Tag planen. Ein Teil von uns wollte noch einmal auf die Con gehen und Andere wollten sich München ansehen. Aber bevor wir los stürmen konnten, mussten wir noch auschecken:

Also Zimmerkarten abgeben und Ausweise zurück bekommen. Wie der Führerschein von K ist nicht da? @.@ Wo soll er denn hin sein? Arme K, wenn dann passiert das aber auch nur ihr. Gott sei Dank hat er sich wieder angefunden.

Für alle die sich München anguckten, hieß es jetzt einmal quer durch die Innenstadt in den englischen Garten. München ist echt schön und verdammt teuer (ein Eiskaffee für 5,50 €). Und dann ging es schon wieder zurück. Koffer aus dem Hostel holen, Proviant für die Fahrt organisieren, hey unser Zug steht ja schon da, dann können wir ja ganz in Ruh einsteigen und schon mal Platz nehmen...

Hä? Unser Wagon ist 1. Klasse? Das kann doch nicht stimmen oder? Störvieh rennt von einem Zugende zum Nächsten. Keiner kann ihr wirklich eine Antwort geben, unsere Wagennumer, falsche Klasse und die Plätze waren auch teilweise besetzt: irgendetwas stimmt nicht!

Erst einmal einsteigen, denn der Zug fährt gleich los. Dann bekamen wir die Info das ein Wagen komplett fehlen würde und daher die reservierten Plätze nicht so stimmen, also sollten wir erst einmal irgendwo Platz nehmen. Wir richteten uns häuslich ein, als der Serviceleiter – oder wer der auch immer war – uns in einer Art und Weise aus dem Abteil warf, die nicht mehr feierlich war. Wir mussten mit unseren ganzen Sachen einmal komplett durch den Zug, von Wagen 6 zu Wagen 2. Und als man ihn darauf ansprach wieso ihnen das jetzt einfällt, dass wir doch vorne sitzen, bekam man nur die unfreundliche Antwort, man hätte ihn ja nicht persönlich gefragt!

Störvieh hat ja nur das gesamte restlich Zugpersonal und die Leute vom Infopoint gefragt. Und selbstverständlich ist es dann dein Fehler, dass du auf den falschen Plätzen sitzt. Die Bahn ist schei…..!

Nach dem ganzen Stress verlief die Fahrt ansonsten angenehm. Zu Hause angekommen muss ich sagen es war ein doch recht chaotisches Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen.

Bericht von Jennzy

Fundgrube (Videos, hochgeladen von Fans):